Bewerbungsverfahren für die Mitgliedschaft im Betroffenenrat startet am 21. Oktober 2019

Bis zum 9. Dezember 2019 können sich Betroffene sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend für die Mitarbeit im Betroffenenrat beim Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung bewerben.

Berlin, 21.10.2019. Seit heute können sich Betroffene sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend als Mitglied des Betroffenenrates beim Unabhängigen Beauftragten fu?r Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) bewerben. Interessierte können ihre Bewerbung bis zum 9. Dezember 2019 einreichen.

Der ehrenamtlich tätige Betroffenenrat wirkt bei der Entwicklung von Konzepten, Vorhaben, Stellungnahmen und Positionierungen des UBSKM mit und trägt dadurch die Anliegen und Expertise der Menschen, die als Kinder oder Jugendliche sexuelle Gewalt erlitten haben, in den politischen Diskurs.

Mitglied des Betroffenenrates kann werden, wer in Kindheit oder Jugend selbst sexuelle Gewalt erfahren hat. Das Gremium soll gendergerecht besetzt sein und unterschiedliche Missbrauchskontexte repräsentieren (zum Beispiel familiären, institutionellen und nicht?institutionellen Kontext, sowie den Bereich der organisierten sexuellen Gewalt).

Die Auswahl der ku?nftigen Mitglieder des Betroffenenrates erfolgt durch ein Auswahlgremium, das aus fu?nf Personen – zwei Betroffenen, einer Person aus dem Bundesministerium fu?r Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem UBSKM und einer Person aus dem Arbeitsstab des UBSKM – besteht.

Der Betroffenenrat wurde erstmals im April 2015 beim Amt des UBSKM eingerichtet und ist Ende 2018 durch Beschluss des Bundeskabinetts dauerhaft beim UBSKM etabliert worden. Dem Betroffenenrat können ku?nftig bis zu 18 Mitglieder angehören. Sie werden voraussichtlich im Fru?hjahr 2020 fu?r die Dauer von fu?nf Jahren von der Bundesministerin fu?r Familie, Senioren, Frauen und Jugend berufen. Dem aktuell amtierenden Betroffenenrat gehören elf Mitglieder an, die ihre Arbeit fortsetzen möchten.

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