EKD richtet Betroffenenbeirat ein

Der Betroffenenrat des UBSKM hat daran mitgearbeitet, dass bei der EKD ein Betroffenenbeirat eingerichtet wird. Dies verkündete Bischöfin Kirsten Fehrs in ihrer Rede auf der EKD-Synode in Dresden am Dienstag. Das Konzept dazu sei auf der Grundlage der Erfahrungen erarbeitet worden, die der Betroffenenrat des UBSKM gemacht habe.

Der EKD-Rat hat einem solchen Betroffenenbeirat bereits im September zugestimmt. "Der Beirat soll als kritisches Gegenüber zur EKD die Betroffenenperspektive in die verschiedenen Arbeitsprozesse einbringen und eigene Positionen formulieren", sagte Kirsten Fehrs.

Die Expertise von Betroffenen wird zur Umsetzung des 11-Punkte-Handlungsplan gegen sexualisierte Gewalt wertgeschätzt und benötigt.

Der Betroffenenbeirat wird die Arbeit des Beauftragtenrates aus der Sicht Betroffener bei der Weiterentwicklung der Aufarbeitung und des Umgangs mit Fragen sexualisierter Gewalt in der EKD und der Diakonie begleiten. Er wird zudem den Austausch und die Vernetzung Betroffener im Bereich der EKD unterstützen und das betreffende Konzept einer Vernetzungsplattform entwickeln.

Detaillierte Informationen können dem angehängten Konzept „Betroffenenbeirat“ entnommen werden, welches in einer Arbeitsgruppe mit Betroffenen und Vertreterinnen und Vertretern des Betroffenenrates beim UBSKM entwickelt wurde. Interessierte werden herzlich darum gebeten, sich für eine Mitwirkung im Betroffenenbeirat der EKD zu bewerben.

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