Zitate des Betroffenenrates

Auf unseren Social Media Kanälen verleihen die Mitglieder des Betroffenenrats mit ihren Stimmen Forderungen zum gemeinsamen Handeln gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen regelmäßig Nachdruck. Eine Auswahl von Zitaten einzelner Mitglieder findet sich hier:

Gesetz zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder

März 2021

Als Ende März 2021 der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder beschlossen hat, nahm Renate Bühn vom Betroffenenrat das zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass diese Reform aus ihrer Sicht nicht weit genug reicht.

Renate Bühn

Kind-/Betroffenengerechte Verfahren müssen nun parallel zur Gesetzesreform sichergestellt werden. Verfahren beschleunigt, Polizei und Gerichte qualifiziert und ausreichend ausgestattet werden. Nicht die Reform ist schlecht, sondern die Ausstattung und häufige Verfahrenspraxis.

Familie und sexuelle Gewalt

März 2021

In seinem Positionspapier „Tatort Familie“ hat der Betroffenenrat umfassend formuliert, dass sexueller Gewalt in der Familie zentral ist: „Der Tatort Familie muss endlich in den Blick genommen werden. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die verbreitete Kultur des Vertuschens und Schweigens zu überwinden und ein Ethos der Einmischung zu entwickeln.“

Der Betroffenenrat

Der Tatort Familie muss endlich in den Blick genommen werden. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die verbreitete Kultur des Vertuschens und Schweigens zu überwinden und ein Ethos der Einmischung zu entwickeln.

 

Wir wissen, wie es war und ist, wenn niemand hinsieht, in welcher Not Kinder und Jugendliche in ihren eigenen Familien sind. Aktive Vertuschung, Wegsehen und Ignoranz werden in Familien aufrechterhalten und konfrontieren Betroffene oft ein Leben lang mit Ohnmachtssituationen und Verletzungen. Das Recht auf Schutz vor Gewalt ist ein Menschenrecht - kein Kind kann sich alleine schützen.

 

Die gesellschaftliche Aufmerksamkeit muss dem Ausmaß der Kindeswohlgefährdung durch sexualisierte Gewalt in der Familie entsprechen. Wir werden uns dieser Diskussion stellen. Wir schweigen nicht. Wir sprechen auch noch, wenn die Gesellschaft schon wieder den Mantel des Schweigens ausbreiten will.

Familie und sexuelle Gewalt an Feiertagen

Dezember 2020 bis Januar 2021

Für viele Familien ist Weihnachten das schönste Fest im Jahr. Für viele Kinder und Jugendliche ist es jedoch genau das Gegenteil. Ihre Familie ist für sie weder ein sicherer noch ein heiler Ort. Die Mitglieder des Betroffenenrats machen zum Weihnachtsfest auf familiären Missbrauch aufmerksam und weisen auf Hilfe-Angebote für Betroffene hin.

Tamara Luding

Und dann wird es still und man hat endlich Zeit für einander... Nutzen Sie die Zeit, um den Kindern in Ihrer Nähe zuzuhören. Was bewegt sie, über was denken sie nach und nehmen sie sich vor, dass sie offen sind für alles was da ist. Auch wenn es schwierig sein könnte, denn auch Sie sind nicht allein. Holen Sie sich bei allen Fragen Hilfe und Unterstützung.

Sonja Howard

Nonstop im Überlebens-Modus, ohne Chance auf Entspannung. Betroffene Kinder leisten Höchstarbeit während der Feiertage. Wer fängt sie im Januar auf, wenn sie psychisch völlig erschöpft wieder in Kita und Schule kommen?

Dorina Kolbe

„Unsichtbare“ Taten? Angehörige und Außenstehende haben oft eine Vermutung, wollen aber nicht überreagieren und Eltern wegen Kindeswohlgefährdung beschuldigen. Hole dir Hilfe und Unterstützung von Experten!

Nicolas Haaf

Ich habe als Kind und Jugendlicher Weihnachten mehr überlebt als erlebt – das wünsche ich keinem Kind. Für mich ist Weihnachten bis heute ein Fest der Missachtung meiner Person. Seht und hört Eure Kinder wirklich!

Ismahan El-Alaoui

Freund:innen: Denkt an euch! Telefoniert, schreibt euch! Familien: Hört zu und GLAUBT! Betroffene: Ihr seid niemals schuld! Gesellschaft: Sexualisierte Gewalt findet jederzeit und überall statt. Seid Schutzgebende und tragt Verantwortung.

Karl Haucke

Schon vor den Feiertagen kannst Du überlegen, bei welchen Nachbarn Du klingeln willst: Wenn Papa wieder ausrastet. Wenn der Onkel Dich antatscht. Wenn die Mama schreit vor Angst. Wenn der Bruder von seinen Kumpels besucht wird... Trau Dich!

Jürgen Wolfgang Stein

Stille Nacht, Heilige Nacht ist für Kinder oft auch grauenvolle Nacht. Das darf nicht sein; schreiten Sie ein. Kein Raum für Missbrauch.

Max Ciolek

Oft ist an Weihnachten die Welt für Kinder alles andere als heil. Gewalt - in welcher Form auch immer - macht auch an diesen Tagen keine Pause. Seien Sie aufmerksam, bieten Sie Hilfe an, holen sie welche: 0800 2255530.

Sexuelle Gewalt mittels digitaler Medien

November 2020

Datenschutz, Sexting oder Cybergrooming - selbst für viele Eltern oder Lehrkräfte sind das Fremdwörter. Kinder und Jugendliche sind im Netz oftmals sich selbst überlassen, es fehlt eine kompetente Begleitung durch Erwachsene.

Angela Marquardt

Datenschutz, Sexting oder Cybergrooming - selbst für viele Eltern oder Lehrkräfte Fremdwörter. Sie überlassen Kinder und Jugendliche oft sorglos sich selbst im Netz. Wir können Kinder nur durch kompetente und sensible Begleitung im Alltag schützen.

Jürgen Wolfgang Stein

Erziehung bleibt die Aufgabe der Eltern, der KiTa oder Schulen und nicht der sozialen Medien. Lassen Sie Ihr Kind nicht im Netz allein!

Max Ciolek

Kinder und Jugendliche unterschätzen die Risiken, wenn sie freizügige Bilder oder Videos von sich bei den sozialen Medien hochladen. Es braucht informierte, aufmerksame Erwachsene in Familie und Umfeld, um Missbrauch zu vermeiden!

Hjördis Wirth

Kinder haben ein Recht auf ihr Bild und Schutz ihres Körpers. Reden wir mit ihnen, leben wir es ihnen vor! Wissen und echte Freunde machen stark. Stärken wir unsere Kinder!

Sonja Howard

Verschick nur Fotos von dir, die du auch an die Tafel im Klassenzimmer hängen würdest. Eltern müssen mit ihren Kindern über die Gefahr von Nacktfotos/ -Videos sprechen - gerade, wenn sie denken, ihr Kind würde so etwas nie tun.

Schule und sexuelle Gewalt

August 2020 bis September 2020

Mit Start des regulären Schulbetriebs nach den Sommerferien rufen Mitglieder des Betroffenenrates in Erinnerung, jetzt besonders aufmerksam zu sein, welche Signale Kinder im Zuge des Lockdowns und der anschließenden Sommerferien durch die Isolation in ihren Familien aussenden.

Ismahan El-Alaoui

Wenn Kinder und Jugendliche vielfältiges Verhalten zeigen, vermeidet voreilige Schlüsse, Vorurteile und Stigmatisierungen. Ich war kein „Klassenclown“, nicht faul und nicht dumm. Ich (ver)brauchte meine Ressourcen, um dem Unrecht, das mir geschehen ist, standzuhalten.

Renate Bühn

Schutz- und Präventionskonzepte zu Übergriffen und sexualisierter Gewalt müssen alle Kinder und Jugendliche erreichen. Das Thema muss altersspezifisch in Kita und Schule regelmäßig verankert werden. Kinder haben als zentrale Aufgabe des Staates ein Recht auf Schutz und Hilfe.

Sonja Howard

Wenn Kinder mit ihrem Lernstoff zurück liegen, liegt das nicht unbedingt an schlechtem Homeschooling, sondern daran, dass einige mit dem Überleben beschäftigt waren. Seien Sie aufmerksam, wenn Kinder sich verändert haben. Sie waren während des Lockdowns ohne Pause ihren Täter*innen ausgeliefert.

Alex Stern

Seien Sie ansprechbar für Schüler*innen mit Sorgen. Sie könnten die erwachsene Person sein, die zuverlässig da ist und den Unterschied macht. Fachberatungsstellen können Sie unterstützen, wenn Sie von Gewalt erfahren.

Jürgen Wolfgang Stein

Ferienende im Saarland und in Sachsen-Anhalt. Wohl noch nie haben sich Schulkinder so auf Schule gefreut! Unter Corona ist sexualisierte Gewalt gegen Kinder stark gestiegen. Schule muss ein Zufluchts- und Schutzort sein. Jetzt spätestens Schutzkonzepte in allen Schulen.

Max Ciolek

Liebe Lehrer*innen in Niedersachsen, Sie sind zum Start des neuen Schuljahres nicht zu beneiden ... Aber bitte: Übersehen und -hören Sie vor lauter Organisation von Maskenpflicht und Abstandsregeln nicht die offensichtlichen Zeichen von Kindern in Not!

Dorina Kolbe

In meiner Kindheit war das Zuhausesein in den Ferien oder an Weihnachten eine sehr dunkle Zeit und auch sonst gab es so gut wie keine Zufluchtsmöglichkeiten. Ich lief oft von der Familie weg und fehlte häufig in der Schule. Ein Heuboden oder auch ein Gebüsch vor der Schule waren damals meine "sicheren" Orte. Heute müssen Kitas und Schulen sichere und gewaltfreie (Zufluchts)Räume sein. Nehmt Signale wahr - schaut und hört hin!

Ilka Katrin Kraugmann

Allein 68.000-136.000 der schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen sind im Schnitt in NRW Opfer von sexualisierter Gewalt. Für sie alle wünsche ich mir Lehrer*innen, die bereit sind, ihre Not wahrzunehmen und die eigenen Sorgen um ein Kind ernst zu nehmen!

Claas Löppmann

Deutlich mehr als 1.000.000 Kinder und Jugendliche des Landes Niedersachsens kehren heute zurück in Krippe, Kita und Schule. Jedes einzelne dieser Kinder braucht Menschen die zuhören, hinsehen, handeln! Schulen mit gelebtem Schutzkonzept, sind Schulen, die unsere Kinder wirklich brauchen.

Angela Marquardt

Bei uns in Mecklenburg-Vorpommern erleben Kinder im Vergleich am Häufigsten sexuelle Gewalt. Aufmerksame und sensible Lehrer*innen können helfen. Kinder brauchen das Vertrauen, dass ihnen geglaubt und geholfen wird. Behutsames Nachfragen statt ungläubig Wegsehen kann Taten aufdecken.

Nicolas Haaf

Die psychische Last, die durch den familiären sexuellen Missbrauch entstand, hatte ich bis zum 11. Lebensjahr ertragen – dann kamen die Sommerferien ohne schulische Ablenkung und ich brach zusammen. Alles war danach anders. Lehrer*innen, schaut hin, informiert Euch, hakt nach!

Tamara Luding

Zusammenhalt wird in Bayern großgeschrieben. Bayerische Schüler*innen sollten nun zum Schulstart erleben dürfen, dass Lehrer*innen besonnen und mutig nachfragen und auch bei schwierigen Berichten zuverlässig an ihrer Seite stehen.

Lisa Anna Fahrig

Gerade in Zeiten von Corona, wo Kinder gezwungenermaßen mehr Zeit im häuslichen Umfeld verbringen müssen, sind aufmerksame Lehrer*innen gefragt. Jede nach außen "noch so heile" Familie verdient genaues Hinsehen! Folgen sexualisierter Gewalt zeigen sich vielfältig - Bauchschmerzen waren als Kind mein täglicher Begleiter.

Sexuelle Gewalt ist kein Einzelfall

Juli 2020

Ende Juni 2020 präsentierte die „Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime“ in Nordrhein-Westfalen die Aufdeckung eines weitreichenden Täter und Täterinnennetzwerks: 30.000 Tatverdächtige – ein Onlinegeflecht aus Sympathisanten, Unterstützern, Gehilfen und Mittätern. Der Betroffenenrat nahm das zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Deutschland alltäglich ist und überall stattfindet.

Der Betroffenenrat

30.000 Verdachtsfälle allein aus den NRW-Ermittlungen - und in den anderen Bundesländern? Ermittlungsbehörden müssen bundesweit aufgestockt, Verfahren beschleunigt, Hürden für die Vorratsdatenspeicherung beseitigt werden.

 

30.000 Spuren - Das Entsetzen darüber entsetzt. Entsetzen verhindert kein einziges Verbrechen. Diese sind Alltag in Deutschland. Vorschläge von Betroffenen warten auf ihre Umsetzung. Handelt endlich.

Tamara Luding

30.000 Verdachtsfälle - 1 Million betroffene Kinder und Jugendliche* und noch immer keine gesicherte Finanzierung für spezialisierte Fachberatung!

Sonja Howard

30.000 Spuren. 30.000 Familienmitglieder und “nette”Nachbarn von nebenan.

Alex Stern

Seit Jahrzehnten weisen Betroffene auf den Organisationsgrad mancher Täter_innennetzwerke hin. Es ist erfreulich, dass Netzwerke jetzt in den Fokus der deutschen Ermittlungsbehörden geraten. Aber mit der Identifizierung der Opfer ist es nicht getan: Betroffene brauchen langfristige Hilfsangebote.

Lisa Fahrig

30.000 Tatverdächtige, Millionen schutzloser Kinder und noch immer viel zu Viele, die wegschauen, mitschweigen, mitmachen.

Angela Marquardt

30.000 Spuren – Das Entsetzen darüber entsetzt. Entsetzen verhindert kein einziges Verbrechen. Diese Verbrechen sind seit langem Alltag in Deutschland. Vorschläge von Betroffenen warten auf ihre Umsetzung. Handelt endlich.

Max Ciolek

30.000 Spuren von potentiellen Verdächtigen können nicht einfach im Sand verlaufen, wenn hunderttausende Eltern, Geschwister, Freund*innen, Nachbarn, Erzieher*innen, Lehrer*innen und viele mehr aufmerksam sind und mutig ins Gespräch gehen, wenn Kinder und Jugendliche in Gefahr sind. Schweigen hilft nur den Tätern!

Dorina Kolbe

Kriminelle Netzwerke wie Lügde, Münster und Bergisch-Gladbach sind nicht das Ende. Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt müssen die Bundesländer dringend in umfassende Prävention sowie Qualifizierung investieren.

Renate Bühn

30.000 Verdachtsfälle allein aus den NRW-Ermittlungen - und in den anderen Bundesländern? Ermittlungsbehörden müssen bundesweit beständig aufgestockt, Verfahren beschleunigt werden, um das Entdeckungsrisiko von Tätern (10-20% Täterinnen) zu steigern.

Betroffenenbeteiligung

Juni 2020

Die politische Beteiligung von Betroffenen ist auf nationaler wie internationaler Ebene einmalig. Die Expertise von Betroffenen für die Entwicklung von Konzepten im Kampf gegen sexualisierte Gewalt ist unverzichtbar, dieses Beteiligungsmodell sollte Schule machen.

Der Betroffenenrat

Die politische Beteiligung von Betroffenen ist auf nationaler wie internationaler Ebene einmalig. Wir wünschen uns sehr, dass irgendwann die Expertise von Betroffenen völlig selbstverständlich eingeholt wird und dieses Beteiligungsmodell Schule macht.

Hilfe bei sexualisierter Gewalt während der Pandemie

März bis April 2020

Als sehr schnell klar wurde, dass die Ausgangsbeschränkungen im Verlauf der Corona-Krise massive psychische und andere Auswirkungen für Menschen haben, die sexualisierter Gewalt ausgesetzt sind oder waren, machte der Betroffenenrat im Rahmen einer Social Media Aktion auf bestehende Hilfeangebote und deren Erreichbarkeit aufmerksam.

Der Betroffenenrat

Wir möchten darauf hinweisen, dass viele Therapeut*innen und Fachberatungsstellen auch weiterhin erreichbar sind. Hier finden Sie Hilfe in Ihrer Nähe: www.hilfeportal-missbrauch.de 

 

Falls es Ihnen in der momentanen Situation nicht gut geht: Scheuen Sie sich nicht, anzurufen: Hilfetelefon Sexueller Missbrauch - 0800 22 55 530

 

Achten Sie auf die Menschen in Ihrem Umfeld. Wenn Sie merken, dass es jemandem nicht gut geht, geben Sie die Nummer des Hilfetelefons weiter - 0800 22 55 530. Ermutigen Sie Menschen, dort anzurufen.

 

Hilfe zu suchen ist in diesen Zeiten ein Zeichen von Stärke. Wir brauchen uns gegenseitig. Dort, wo Hilfe fehlt: Anrufen! Beim Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530.

 

Falls es Ihnen in der momentanen Situation nicht gut geht: Scheuen Sie sich nicht, anzurufen: Hilfetelefon Sexueller Missbrauch - 0800 22 55 530

 

Gegen Corona gibt es vielleicht eines Tages ein wirksames Gegenmittel. Gegen sexualisierte Gewalt wirkt eine wachsame und aktive Gesellschaft. Jetzt!

 

Achten Sie auf die Menschen in Ihrem Umfeld. Wenn Sie merken, dass es jemandem nicht gut geht, geben Sie die Nummer des Hilfetelefons weiter - 0800 22 55 530. Ermutigen Sie Menschen, dort anzurufen.

 

Zu wissen, dass ein Kind Gewalt ausgesetzt ist und nicht zu wissen was man tun soll, ist eine enorme Belastung. Beratungsstellen helfen Ihnen aus der Ohnmacht heraus.

 

Sich aus Sorge um ein Kind an eine Beratungsstelle zu wenden, hat nichts mit Verrat zu tun. Es bedeutet Zivilcourage und Mut zu zeigen.

 

Trauen Sie Ihrem Gefühl! Wenden Sie sich an eine Beratungsstelle oder an das Hilfetelefon. Erfahrene Fachkräfte helfen Ihnen auch dann gern weiter, wenn Sie sich nur informieren möchten.

 

Wir möchten darauf hinweisen, dass viele Therapeut*innen und Fachberatungsstellen auch weiterhin erreichbar sind. Hier finden Sie Hilfe in Ihrer Nähe: www.hilfeportal-missbrauch.de

 

5 Jahre Betroffenenrat

März 2020

Im Jahr 2020 jährte sich zum fünften Mal die Berufung des Betroffenerates, eines Gremiums, dass den UBSKM bei seiner Arbeit berät und Betroffenenperspektive einbringt. Der Betroffenenrat wies darauf hin, dass die Einbindung von Betroffenen bundesweit in allen Kontexten umgesetzt werden sollte.

Der Betroffenenrat

Es gibt vieles aus den letzten 5 Jahren Betroffenenrat, worauf wir stolz sein können. Es freut uns sehr, dass die Betroffenenbeteiligung auf Bundesebene verstetigt wurde und es auch auf Länderebene immer selbstverständlicher wird, dass Betroffenenexpertise eingebunden wird.

 

Der Betroffenenrat arbeitet seit 5 Jahren daran, dass Betroffene die unbürokratische und schnelle Hilfe erhalten, die sie verdienen, die ihnen zusteht und die sie zu oft trotzdem nicht bekommen.

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