Leichte Sprache

Mann im Büro am Schreibtisch
© Illustrator Stefan Albers, Altelier Fleetinsel, 2013

Herzlich willkommen auf der Seite www.beauftragter-missbrauch.de.
Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindes-Missbrauchs ist ein Name.

Es ist ein Name für eine besondere Arbeit.

Man nennt so auch den Menschen, der die Arbeit übernommen hat.
Johannes-Wilhelm Rörig hat die Arbeit übernommen.
Weil es kürzer ist sagt man auch: Missbrauchs-Beauftragter.

Wir erklären Ihnen,

  • was der Missbrauch-Beauftragte macht,
  • und was auf der Internet-Seite steht.

Was ist sexueller Missbrauch?

Sexuelle Belästigung
© Illustrator Stefan Albers, Altelier Fleetinsel, 2013

Das kann vieles sein:

Zum Beispiel:

  • Ein Mann fasst einer Frau an die Brust.
    Die Frau will das nicht.
  • Eine Frau küsst einen Mann.
    Der Mann will das nicht.

Was ist sexueller Kindes-Missbrauch?

  • Ein Kind oder Jugendlicher muss Sex mit einem Erwachsenen machen
  • Ein Kind oder Jugendlicher muss den Penis eines Mannes anfassen.
  • Ein Kind oder Jugendlicher muss die Vagina einer Frau anfassen.

Sexueller Kindes-Missbrauch ist aber auch:

  • Ein Kind muss angucken, wie ein Mann und eine Frau Sex machen.

Arbeit und Aufgaben des Missbrauchs-Beauftragten

Richterin mit Robe
© Illustrator Stefan Albers, Altelier Fleetinsel, 2013

Der Missbrauchs-Beauftragte hat viele Aufgaben:

  • Er will, dass Kinder sicher leben.
  • Er will, dass Täter gerechter bestraft werden.
  • Er will den Menschen sagen, was passiert ist.
  • Es soll nicht wieder passieren.
  • Er will, dass missbrauchte Kinder Hilfe bekommen.
    Auch wenn der Missbrauch schon lange her ist.

Viele Kinder sind heute erwachsene Frauen und Männer.

Die Mitarbeiter

Der Missbrauchs-Beauftragte hat viele Mitarbeiter:

Anwalt mit Gesetzbuch im Arm
© Illustrator Stefan Albers, Altelier Fleetinsel, 2013
  • Rechtsanwälte
    Die Menschen kennen sich mit dem Recht besonders gut aus.
    Sie sind besonders wichtig.
    Damit es bessere Gesetze gibt.
  • Psychologen
    Sie helfen bei seelischen Problemen.
  • Pädagogen
    Das sind zum Beispiel Betreuerinnen und Betreuer.

Rechtsanwälte, Psychologen und Pädagogen haben eine besondere Arbeit.
Sie beraten den Missbrauchs-Beauftragten.

Denn sie wissen:
Wie es den Opfern geht,
was die Opfer brauchen,
wie der Missbrauchs-Beauftragte den Opfern helfen kann.

  • Büro-Mitarbeiter
Bild von eime Flyer
© Illustrator Stefan Albers, Altelier Fleetinsel, 2013
  • Journalisten und Werbe-Fachleute
    Die Menschen berichten über den Missbrauchs-Beauftragten.
    Die Menschen machen Werbung für den Schutz von Kindern.
    Das können Falt-Blätter sein.
    Das kann auch im Internet sein.

Der Missbrauchs-Beauftragte hat sein Büro im Bundes-Familien-Ministerium.
Das Bundes-Familien-Ministerium gehört zur deutschen Regierung.
Aber das Ministerium sagt nicht, wie der Missbrauchs-Beauftragte arbeiten soll.
Er ist unabhängig.
Das heißt: Er bestimmt selber über die Arbeit.

Der Beirat

Fach-Leute unterstützen den Missbrauchs-Beauftragten.

Es sind:

Menschen mit Urkunden in der Hand
© Illustrator Stefan Albers, Altelier Fleetinsel, 2013

  • Forscher
  • Fachleute aus den Bundesländern
  • Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von

    • Kirchen
    • Schulen
    • Gewerkschaften
    • Vereinen

  • und auch Betroffene

Die Internet-Seite

Wir erklären Ihnen nun die Internet-Seite.

In der Mitte der Seite ist ein großes Feld.
Darin ist ein Bild das sich oft ändert.
Und eine Über-Schrift, die sich ändert.

Unter der Über-Schrift steht: „Weiterlesen“.
Sie können „Weiterlesen“ anklicken.
Dann sehen Sie eine neue Seite.

Da steht viel mehr zu der Über-Schrift.
Auf der Seite sind weitere Felder mit Bildern und Überschriften.

Auch darunter ist immer ein kleines Feld.
Das können Sie anklicken.
Dann öffnet sich immer eine neue Seite.

Da steht mehr zu den Themen.
Die Themen sind zum Beispiel:

  • Das Hilfe-Portal
  • Das Hilfe-Telefon
  • Die Werbe-Aktion „Kein Raum für Missbrauch“
  • Neuigkeiten

Die Themen stehen auch in den Haupt-Bereichen.

Die Haupt-Bereiche


Die Internet-Seite hat sieben Haupt-Bereiche.
Die erklären wir Ihnen jetzt.

1. Prävention


Prävention bedeutet:

Aufpassen, damit etwas nicht passiert. 
Das schafft man durch Aufklärung.

Auf den Unterseiten wird erklärt:

  • Das ist sexueller Kindes-Missbrauch.
  • So kann man sich vor Missbrauch schützen.
  • Die Helfer vom Missbrauchs-Beauftragten.
  • Das können Schulen und Heime tun.

Zum Beispiel durch eine Werbe-Aktion.

Sie heißt „Kein Raum für Missbrauch“.
Die Aktion hat eine Internet-Seite.
Sie heißt: www.kein-raum-fuer-missbrauch.de

Alle Menschen sollen erfahren, wie schlimm Missbrauch ist.
Und viele sollen helfen, dass das nicht passiert.

2. Hilfe


Betroffene bekommen Hilfe.
Es gibt viele Möglichkeiten:

  • Das Hilfe-Telefon
    Es hat die Telefon-Nummer: 08 00 / 22 55 530
  • Die Hilfe-Seite im Internet
    www.hilfeportal-missbrauch.de

Da finden Sie Adressen von

  • Ärzten und Rechtsanwälten
  • Beratungs-Stellen in den Städten

Die Beratung ist kostenlos.

Die Beratung ist anonym.
Das heißt:
Sie müssen nicht Ihren Namen sagen.
Wenn Sie den Namen sagen, erzählen die Mitarbeiter den Namen nicht weiter.

3. Aufarbeitung


Viele Kinder werden missbraucht.

Der Missbrauchs-Beauftragte will:
Jeder soll wissen, dass das falsch ist.

Missbrauch gibt es auch in anderen Ländern.
Auf den Unter-Seiten steht mehr dazu.

4. Betroffenen-Beteiligung


Betroffene sollen dem Missbrauchs-Beauftragten helfen.

Sie sagen, was sie erlebt haben.
Sie sagen, was besser werden soll.

5. Recht


Das können Betroffene tun.
So können Freunde und Angehörige helfen.

Sie denken, dass jemand missbraucht wird.
Hier steht, was Sie tun können.

6. Presse und Service


In dem Bereich stehen Neuigkeiten.

7. Der Beauftragte


Auf den Unter-Seiten steht:

  • wer der Missbrauchs-Beauftragte ist,
  • was er macht.
  • Welche Fach-Leute dem Missbrauchs-Beauftragten helfen.

Die Suche


Neben den Über-Schriften für die Haupt-Bereiche ist eine Lupe.
Sie können auf die Lupe klicken.


Dann sehen sie ein oranges Feld.
Schreiben Sie ein Wort in das Feld.
Klicken Sie auf „Suche starten“.

Sie sehen eine neue Seite.
Sie sehen alles, was mit dem Wort zu tun hat.

Leichte Sprache und Kontakt

Ganz oben auf der Seite sind weitere Über-Schriften.
Zum Beispiel „Leichte Sprache“.
Sie können darauf klicken.
Dann sehen Sie diesen Text.

Sie können auf „Kontakt“ klicken.
Dann öffnet sich eine neue Seite.
Sie können das Formular ausfüllen.
Anschließend klicken Sie auf „abschicken“.
Dann schicken Sie uns eine E-Mail.

Frau mit erhobenen Zeigefinger: Achtung!
© Illustrator Stefan Albers, Altelier Fleetinsel, 2013

Wir haben Ihnen jetzt die Internet-Seite erklärt.

Aber nur das Wichtigste.
Wir freuen uns, wenn Sie unsere Internet-Seite besuchen.

Fußnoten

Bildrechte Illustrationen: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Altelier Fleetinsel, 2013

Übersetzung: rinke.tv
Prüfung des Textes: Bürogruppe/BAPP-WLB der Iserlohner Werkstätten gGmbH

Hilfetelefon

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch – Telefon: 0800 22 55 530. Bundesweit, kostenfrei und anonym.

Finden Sie Hilfe in Ihrer Nähe

Grafik einer Deutschlandkarte mit Lupe

Kein Raum für Missbrauch

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