Nein zu Rechtsextremismus

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs lehnt jedes Gedankengut und Handeln ab, das sich gegen ein menschenwürdiges, tolerantes, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und den rechtsstaatlichen Grundsätzen entsprechendes Miteinander richtet. Das betrifft insbesondere rechtsextreme, rassistische und antisemitische Positionen.

Kein Platz für Menschenfeindlichkeit 

Der Beauftragte lehnt jede Zusammenarbeit mit Personen oder Gruppen ab, mit denen ein auf demokratischen Werten beruhendes Miteinander nicht gewährleistet ist.  

Rechtsextreme versuchen immer wieder, sexuellen Kindesmissbrauch zu instrumentalisieren, um ihre menschenverachtenden Ansichten zu verbreiten. Unter dem Deckmantel des Kinderschutzes verfolgen sie Anliegen, die rechtsstaatliche Grundsätze infrage stellen. Dem tritt der Unabhängige Beauftragte entschieden entgegen: Hass, Rechtsextremismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit haben bei ihm und seinem Team keinen Platz. 

Porträt des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig.

„Schutz vor sexuellem Missbrauch hat keinen Raum für Rechtsextreme.“

Johannes-Wilhelm Rörig

Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

Kooperation mit der Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung 

Der Unabhängige Beauftragte kooperiert mit der Amadeu Antonio Stiftung. Die Stiftung klärt seit 1998 Vereine, NGOs und andere Institutionen über Rechtsextremismus auf. Ihre Mitarbeiter:innen verfügen über umfassende Kenntnisse zur Instrumentalisierung von sexuellem Kindesmissbrauch durch Rechtsextreme. Die Fachstelle Gender, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung bietet Hintergründe und Analysen, Fortbildungen und Beratungen sowie Vernetzungsangebote zu diesem Problem.