VI. Kooperationen ausbauen

  • Zusammenarbeit mit deutschen Strafverfolgungsbehörden
  • Dauerhafte Kooperation mit Beratungsstellen
  • Vernetzung mit Institutionen und Organisationen im Kinderschutz

Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt wirksam zu schützen, erfordert Netzwerke und Kooperationen: vom Tatort (dem digitalen Raum über den Weg einzelner Dienstleister) über die Betreuung der Betroffenen (Fachberatungsstellen) bis hin zur Strafverfolgung (Polizei und Staatsanwaltschaft).

Beispiele:

  • Die Zusammenarbeit mit deutschen Strafverfolgungsbehörden ist für eine reibungslose und schnelle Kommunikation in akuten Fällen unerlässlich.
  • Dies gilt auch für die Kooperation mit Fachberatungsstellen. Gerade hier ist ein guter und regelmäßiger Austausch wichtig, da sich Beratungsstellen und IT-Dienstleister gegenseitig „schulen“: Der Umgang mit Betroffenen, Täterstrategien zu erkennen und Mitarbeitende entsprechend zu qualifizieren, dies sind Kompetenzen, die Fachberatungsstellen mit- und einbringen. Die Unternehmen wiederum kennen das Nutzungsverhalten ihrer Userinnen und User, beherrschen technische Neuerungen und Möglichkeiten und halten so die Beratungsstellen auf dem neuesten Stand.
  • Zudem wäre es sinnvoll, einen multilateralen Austausch zwischen IT-Dienstleister, Strafverfolgungsbehörden und Beratungsstellen – zum Beispiel in Form eines Arbeitskreises – zu etablieren, um multiperspektivisch konkrete Fälle besser einordnen und bewerten zu können.
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