KMK-Präsidentin Kurth: Prävention an Schulen hat für mich eine hohe politische Priorität

Berlin, 23. Februar 2015. Heute trafen sich die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und der Missbrauchsbeauftragte in Berlin, um sich über eine verbesserte Prävention an Schulen auszutauschen.

Kurth und UBSKM Röhrig im Gespräch
© KMK

„Schulen sind zentraler Lern- und Lebensort für Kinder“, so Kurth, „wir müssen dafür Sorge tragen, dass Kinder dort vor sexualisierter Gewalt geschützt sind und geeignete Ansprechpersonen und Hilfen finden, wenn sie Opfer sexueller Übergriffe werden.“

Rörig sieht in den Schulen das „Aktionsfeld Nr. 1 der Prävention“. Ziel des Beauftragten ist die flächendeckende Einführung von passgenauen Schutzkonzepten in allen Schulen - denn nur dort können alle Kinder erreicht werden, auch die vielen Kinder, die Missbrauch außerhalb der Schule erfahren, insbesondere in der Familie. Auch die zunehmende Peer-to-peer-Gewalt sowie die wachsende Gefahr von sexuellen Übergriffen, die von den digitalen Medien ausgehen, stellt laut Rörig immer höhere Ansprüche an Schulen und ihre Lehrkräfte, Kinder ausreichend aufzuklären, sich im Verdachtsfall kompetent zu verhalten und geeignete Hilfen anzubieten.

Der Unabhängige Beauftragte sucht für eine verbesserte Prävention in Schulen auch den Austausch mit den Kultusministerien auf Länderebene. Gespräche hierzu fanden bereits mit der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Vera Reiß, mit dem hessischen Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz sowie mit Martina Münch, damalige Kultusministerin des Landes Brandenburg, statt.

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