Kommunale Spitzenverbände machen sich stark gegen sexuelle Gewalt

Berlin, 13. April 2016. Helmut Dedy, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Landkreistages und Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes setzen durch die Vereinbarung mit dem Missbrauchsbeauftragten Rörig erneut ein starkes Signal für die Entwicklung und Anwendung von Schutzkonzepten gegen sexuellen Kindesmissbrauch.

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Städtetag, Landkreistag und Städte- und Gemeindebund sehen sich in besonderer Weise verpflichtet, die den kommunalen Einrichtungen und Diensten anvertrauten Kinder und Jugendlichen wirkungsvoll vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Mit der der neuen Vereinbarung wird dieses Engagement fortgeführt.

Die kommunalen Spitzenverbände wollen in ihrem Zuständigkeitsbereich ihre Verantwortung zur Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches wahrnehmen und Landkreise, Städte und Gemeinden sowie kommunale Einrichtungen bei der Einführung von Präventionsmaßnahmen unterstützen. Hierzu zählen die Mitgestaltung und Verbreitung von Informationsmaterialien für die Einrichtungen sowie die Platzierung des Themas in Verbandsmedien, Gremien und Fachtagungen.

Rörig: Kinderschutz in kommunalen Einrichtungen ist eine große Herausforderung

Rörig betont: „Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt in kommunalen Einrichtungen ist eine große Herausforderung. Es ist gut, dass die drei kommunalen Spitzenverbände sich ihrer Verantwortung annehmen und die Kommunen bei dieser Aufgabe unterstützen. Es ist eine positive Entwicklung, dass mit den drei kommunalen Spitzenverbänden eine Berichtspflicht mir gegenüber vereinbart werden konnte."

Weitere Informationen unter
www.staedtetag.de
www.landkreistag.de
www.dstgb.de

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Vereinbarung Kommunale Spitzenverbände UBSKM

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