Kinderrechte

© UBSKM, Christine Fenzl

Kinder und Jugendliche haben Rechte. Anders als Bedürfnisse, die subjektiv und situationsabhängig sind, sind Rechte objektive, von einzelnen Situationen unabhängige Ansprüche. Die sogenannten Kinderrechte werden in drei Gruppen unterteilt:

  • Schutz-,
  • Förderungs-
  • und Beteiligungsrechte.

Die Schutzrechte umfassen auch den Schutz vor sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt. Dieser Schutz soll durch nationale und internationale Regelungen sichergestellt werden. Das wohl wichtigste Abkommen auf internationaler Ebene ist die UN-Kinderrechtskonvention, die in Art. 34 vorsieht, dass sich die Vertragsstaaten dazu verpflichten, Kinder vor sexuellem Missbrauch und sexueller Ausbeutung zu schützen.

Kinderfreundliche Versionen der Kinderrechtekonvention in vielen Sprachen können bei Unicef heruntergeladen und bestellt werden.

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Kindertag

Jährlich am 20. November feiern die Vereinten Nationen und viele Staaten den Internationalen Tag der Kinderrechte. Mit Festen, Aktionen und Demonstrationen soll die Öffentlichkeit auf die Themen Kinderschutz und Kinderrechte aufmerksam gemacht werden. Das Datum ist der Jahrestag der Verabschiedung der Kinderrechtskonvention durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 20. November 1989.

Einige Staaten haben einen anderen Tag als Kindertag festgelegt. Deutschland feiert den 20. September als Kindertag.

Geschichte der Kinderrechte

Erst seit dem 20. Jahrhundert besteht Einigkeit, dass Kinder eigene Subjekte mit eigenen Rechten sind. Früher wurde das Kind z. B. als Besitz seiner Eltern angesehen. Erst während der Industrialisierung und durch die Einführung der Schulpflicht gerieten Kinder als Rechtssubjekte in den Fokus der Gesellschaft, und es folgten verschiedene Erklärungen und Abkommen zu Kinderrechten. Mehr Informationen zur Geschichte der Kinderrechte gibt es hier.

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