Expertisen und Studien

Expertisen

Übersicht Forschungsstand sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen im deutschsprachigen Raum (Andreas Jud & Heinz Kindler)

Um Forschungslücken zu sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen im deutschsprachigen Raum identifizieren zu können, ist ein Überblick über die bereits vorhandenen Studien und Erkenntnisse sinnvoll. Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) hat als entscheidender Akteur für die Prävention sexualisierter Gewalt und die Verbesserung der Situation von Gewaltbetroffenen eine entsprechende Übersicht in Auftrag gegeben, um sie als Grundlage für ein »Forschungsbündnis zu sexuellem Kindesmissbrauch « zu nutzen. Die vorliegende Übersicht fasst den Forschungsstand im deutschsprachigen Raum zu sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen für die Jahre 2009 bis 2018 zusammen.

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Anhang zur Expertise

Ergebnisse der Recherche zu Studien sexueller Missbrauch im deutschsprachigen Raum auf Basis einschlägiger Literaturdatenbanken

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Expertise Verfahrensweise bei der ärztlichen Versorgung Minderjähriger nach sexueller Gewalt ohne Einbezug der Eltern

Wenden sich Minderjährige ohne Sorgeberechtigte an Beweissicherungsanbieter, bestehen zwischen der Selbstbestimmungsfähigkeit der Jugendlichen und dem Sorgerecht der Eltern Konflikte. Im Auftrag des UBSKM untersucht die Expertise die konkrete Verfahrensweise bei der Versorgung von Minderjährigen und kognitiv Beeinträchtigten nach sexueller Gewalt ohne Einbezug der Eltern oder der Betreuer*innen in der Praxis und leitet Handlungsempfehlungen ab.

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Expertise Sexualisierte Gewalt in den digitalen Medien

UBSKM hat 2017 eine erweiterte Datenanalyse in Auftrag gegeben, die erstmalig für Deutschland Aufschluss zur Häufigkeit spezifischer Erfahrungen sexualisierter Gewalt im Netz, zu Motiven, Reaktionen und Merkmalen Betroffener sowie der Personen, die sich Kindern und Jugendlichen online sexuell annähern, geben soll. Es wurden Daten aus drei Onlinebefragungen herangezogen, die im Rahmen des MiKADO-Projektes erfolgten. Der Forschungsverbund MiKADO (Missbrauch von Kindern: Aetiologie, Dunkelfeld, Opfer) wurde seinerzeit vom BMFSFJ gefördert und hatte zum Ziel, sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in Deutschland aus der Perspektive Betroffener und Täter systematisch zu erfassen.

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Dokumentation des Fachtages zum Thema Jugendarbeit und sexualisierte Peergewalt „Jetzt hör endlich auf!“

Am 18.10.2017 fand in Berlin der gemeinsam ausgerichtete Fachtag von UBSKM, dem Deutschen Bundesjugendring und dem Bayerischen Jugendring zum Thema Jugendarbeit und sexualisierte Peergewalt statt. Unter dem Titel „Jetzt hör endlich auf!“ wurden Fragen zu sexuellen Übergriffen unter Jugendlichen sowie zu Grenzen und Grenzüberschreitungen besprochen. Anhand von Vorträgen, Praxisbeispielen und Diskussionsveranstaltungen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtages Einblicke in aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze zur Prävention von sexualisierter Peergewalt in der Jugendarbeit

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Expertise Sexuelle Gewalt mittels digitaler Medien

Der Unabhängige Beauftragte und die Mitglieder der „Konzeptgruppe Internet“ in seinem Beirat, haben im Sommer 2015 beim Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die Expertise „Sexualisierte Grenzverletzungen und Gewalt mittels digitaler Medien“ beauftragt. Die Expertise unter der Autorenschaft von Prof. Peer Briken, Institutsdirektor am UKE, sowie Prof. Arne Dekker und Thula Koops, zeigt auf, wie sich sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche durch die digitalen Medien verändert hat.

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Expertise Fachberatungstellen

Die Expertise soll Auswirkungen aktueller Entwicklungen auf die Fachberatungsstellen sowie mögliche Veränderungen in den Bundesländern seit 2010 darstellen, die sich u. a. auch aus Änderungen des Sozialgesetzbuches (SGB VIII, § 8b und § 8 Abs. 3) ergeben haben. Untersucht wurde, ob Beratungsstellen bei steigender Nachfrage durch Fachkräfte inzwischen ausreichende Ressourcen erhalten haben, entsprechende Praxisstruckturen aufgebaut und ausreichend Angebote zur Verfügung gestellt werden konnten, um dem neuen Rechtsanspruch der Einrichtungen auf Beratung gerecht werden.

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Expertise Häufigkeitsangaben

Bisher können Fragen etwa zur Differenzierung nach Geschlecht, zur Häufigkeit von Schutz und Hilfen für Betroffene oder ob Missbrauch in Deutschland zunimmt oder zurückgeht aufgrund der aktuellen Datenlage nicht präzise beantwortet werden. Der Unabhängige Beauftragte hat deshalb eine Expertise zu Häufigkeitsangaben beauftragt, in der die aktuelle Datenlage für Deutschland im internationalen Vergleich dargestellt und Empfehlungen für das weitere Vorgehen aufgezeigt werden.

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DJI-Berichte

Abschlussbericht: Monitoring in Einrichtungen

Das Monitoring 2015 - 2018 dokumentiert die Einführung von Schutzkonzepten in Einrichtungen und Organisationen. Der Abschlussbericht des Deutschen Jugendinstituts (DJI) umfasst die Ergebnisse der umfangreichen quantitativen und/oder qualitativen Befragungen zum Stand der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen und Organisationen. In den Bereichen Bildung und Erziehung, Freizeit und Gesundheit wurden unter anderem Kitas, Schulen, Heime, Sportvereine und Kliniken untersucht.

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Teilbericht 1: Monitoring in Einrichtungen

Das Monitoring 2015 - 2018 dokumentiert Einführung und Umsetzung von Schutzkonzepten in Einrichtungen. Der 1. Teilbericht zur qualitativen Erhebung in Kitas, Schulen, Internaten und Heimen/Wohneinrichtungen liefert einen Einblick, wie unter Berücksichtigung der strukturellen Rahmenbedingungen Schutzkonzepte in der Praxis gelingen können.

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Teilbericht 2 (mit Datenbericht 3 – Gesundheit): Monitoring im Gesundheitsbereich

Dieser Bericht umfasst die qualitativen und quantitativen Ergebnisse des Monitorings zum Stand der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen im Gesundheitsbereich.

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Teilbericht 3: Datenreport

Der „Datenreport des Monitorings zum Stand der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland (2015-2018)“ beruht auf groß angelegten Befragungen in den Handlungsfeldern Kindertageseinrichtungen, Heime, Kliniken und Einrichtungen des ambulanten Gesundheitsbereichs.

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Website zum Teilbericht 3
 

 

Teilbericht 4: Monitoring in Freizeit- und Gesundheitseinrichtungen

Im Mittelpunkt dieses Teilberichts stehen Erfahrungen mit der Einführung und Umsetzung von Schutzkonzepten in evangelischen Gemeinden, katholischen Pfarreien, muslimischen und jüdischen Gemeinden, in der organisierten sportlichen, verbandlichen und kulturellen Kinder- und Jugendarbeit sowie bei Anbietern von Kinder- und Jugendreisen und in Austauschorganisationen.

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Teilbericht 5: Datenreport

Datenreport des Monitoring zum Stand der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland (2015-2018) zu den Handlungsfeldern Schulen und Internate

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Factsheets

Factsheet 1: Informationen im Überblick

Abschlussbericht Monitoring 2015–2018 zum Stand der Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland Qualitative und/oder quantitative Befragungen in Einrichtungen und Organisationen.

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Factsheet 2: Schule

Aufgrund der Schulpflicht haben Schulen eine große Bedeutung und Verantwortung für die Prävention und den Schutz von Kindern bzw. Jugendlichen. Angelehnt an die Bestandteile von Schutzkonzepten wurde abgefragt, in welchem Umfang diese bereits in Schulen entwickelt und umgesetzt wurden, welche Anstöße es dafür gab und welche Personen(gruppen) maßgeblich daran beteiligt waren.

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Factsheet 3: Kindertageseinrichtung

Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, wie Schutz und Hilfe bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Kindertageseinrichtungen umgesetzt werden können. Es wurde abgefragt, inwieweit der Schutz vor sexueller Gewalt neben den rechtlichen Regelungen aus dem SGB VIII im Praxisalltag der Kindertageseinrichtungen angekommen ist und welche hemmenden und förderlichen Faktoren für gelingende Schutzkonzepte in diesem spezifischen Handlungsfeld bestehen.

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Factsheet 4: Heime und weitere betreute Wohnformen

Diese Teiluntersuchung des Monitorings beschäftigt sich mit der Frage, wie Schutz und Hilfe bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Heimen und weiteren betreuten Wohnformen umgesetzt werden können.

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Factsheet 5: Internate

Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, wie Schutz und Hilfe bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Internaten umgesetzt werden können. Im Rahmen der Erhebungen wurde beispielsweise gefragt, wie Internate auf sexuelle Übergriffe vorbereitet sind und was sie tun, um solche Übergriffe zu verhindern, sowie welche Anstöße es für die Schutzkonzeptentwicklung gab und welche Personen(gruppen) maßgeblich daran beteiligt waren.

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Factsheet 6: Freizeit – Religiöses Leben und Kinder- und Jugendarbeit

Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, wie Schutz und Hilfe bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Organisationen und Einrichtungen in den Freizeitbereichen des Religiösen Lebens sowie in der Kinder- und Jugendarbeit umgesetzt werden können.

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Factsheet 7: Gesundheit

Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, wie Schutz und Hilfe bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Kliniken und Praxen umgesetzt werden können. Im Rahmen der Erhebung im ambulanten Gesundheitsbereich wurde beispielsweise gefragt, ob Kinder und Jugendliche mitbestimmen dürfen, von wem sie behandelt werden, und ob sie ermutigt werden, Unangenehmes in einer Behandlung zu thematisieren.

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