Das Hilfetelefon

Es folgt ein Info-Kasten

Hilfetelefon sexueller Missbrauch

0800-22 55 530 (kostenfrei und anonym)

Das Online-Angebot des Hilfetelefons für Jugendliche ist www.save-me-online.de

berta – Beratung und telefonische Anlaufstelle

0800-30 50 750 (kostenfrei und anonym)

Das Online-Angebot des berta-Telefons für Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt ist www.nina-info.de/berta

Anfragen können auch per E-Mail gestellt werden: beratung(at)hilfetelefon-missbrauch.de

Das „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ ist die bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von sexueller Gewalt, für Angehörige sowie Personen aus dem sozialen Umfeld von Kindern, für Fachkräfte und für alle Interessierten. Es ist eine Anlaufstelle für Menschen, die Entlastung, Beratung und Unterstützung suchen, die sich um ein Kind sorgen, die einen Verdacht oder ein „komisches Gefühl“ haben, die unsicher sind und Fragen zum Thema stellen möchten.

Die Frauen und Männer am Hilfetelefon sind psychologisch und pädagogisch ausgebildet und haben langjährige berufliche Erfahrung im Umgang mit sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen. Sie hören zu, beraten, geben Informationen und zeigen – wenn gewünscht – Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung vor Ort auf.

Jedes Gespräch bleibt vertraulich. Der Schutz der persönlichen Daten ist zu jedem Zeitpunkt garantiert.

berta – Beratung und telefonische Anlaufstelle: 0800-30 50 750

Das berta-Telefon richtet sich an Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt, sowie an Angehörige, Helfende und Fachkräfte. „berta“ bietet Menschen Entlastung, Beratung und Unterstützung beim Ausstieg aus organisierten sexualisierten und rituellen Gewaltstrukturen und unterstützt darüber hinaus alle, die sich um jemanden sorgen, einen Verdacht haben oder Informationen zum Thema suchen.

Die Fachkräfte von „berta“ sind psychologisch und pädagogisch ausgebildet und verfügen über langjährige persönliche Erfahrungen mit organisierter und ritueller Gewalt. Sie beraten beim Ausstieg und allen damit verbundenen Fragen. Sie geben Informationen und zeigen – wenn gewünscht – weitere Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung auf. 

Die Unterstützung erfolgt bundesweit, kostenfrei und anonym. Jedes Gespräch bei „berta“ bleibt vertraulich. Der Schutz der persönlichen Daten ist zu jedem Zeitpunkt garantiert.

Hilfetelefon Forschung: 0800-44 55 530

Das Hilfetelefon Forschung wendet sich an Betroffene und Angehörige, die sich an der Forschung zu belastenden Kindheitserlebnissen beteiligen möchten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen die Befragung anhand eines wissenschaftlich geprüften Fragenkatalogs durch, der in zahlreichen Studien eingesetzt wird (Childhood Trauma Questionnaire).

Im Nachgang wird im Bedarfsfall auch eine Beratung angeboten. Das Gespräch ist kostenlos und anonym und die Daten werden durch das Universitätsklinikum Ulm unter der Leitung von Prof. Dr. Fegert ohne Rückschluss auf die befragten Personen ausgewertet.
Weitere Informationen finden Sie im Factsheet.

Wichtige Informationen

Die Nummer des Hilfetelefons:

0800-22 55 530 (kostenfrei und anonym)

Die Nummer des Hilfetelefons Forschung:

0800-44 55 530 (kostenfrei und anonym)

Sprechzeiten:
Montags, mittwochs und freitags: 9 bis 14 Uhr
Dienstags und donnerstags: 15 bis 20 Uhr

Die Nummer für berta – Beratung und telefonische Anlaufstelle:

0800-30 50 750 (kostenfrei und anonym)

Sprechzeiten:
Dienstags: 16 bis 20 Uhr
Freitags: 9 bis 13 Uhr

(Das Telefon ist nicht an Feiertagen und nicht am 24. und 31. Dezember besetzt).

Anfragen können auch postalisch oder per E-Mail an Beraterinnen und Berater des Hilfetelefons gestellt werden.

E-Mail: beratung(at)hilfetelefon-missbrauch.de

Das Hilfetelefon, sowie das berta-Telefon, sind ein Angebot des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Die Gespräche werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fachberatungsstelle N.I.N.A. e.V. (Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen) geführt. N.I.N.A. trägt die fachliche Verantwortung für das Hilfetelefon.

Postadresse:
N.I.N.A. e.V.
Holtenauer Str. 61
24105 Kiel
www.nina-info.de

Wir bemühen uns, Ihre Anfragen so schnell wie möglich zu beantworten. Bitte haben Sie Verständnis, dass dies unter Umständen etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Bei dringenden Fragen steht das „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ zur Verfügung.
Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik für den Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs haben, können Sie sich hier direkt an seinen Arbeitsstab wenden.

Jedes Gespräch bleibt vertraulich und anonym. Für die Qualitätssicherung und wissenschaftliche Auswertung des Hilfetelefons werden Anrufende während des Gesprächs gebeten, einige Angaben, z. B. zu Alter und Geschlecht sowie zum Hintergrund des Anrufs zu machen. Dies ist wichtig für die Arbeit zur Verbesserung der Situation von Betroffenen.

Um das erlittene Leid und die möglichen Folgen sexueller Gewalt zu dokumentieren, führt der Unabhängige Beauftragte gemeinsam mit der Uniklinik Ulm, Prof. Jörg Fegert, eine wissenschaftliche Befragung durch. Zweck dieser Befragung ist es, ein tieferes Verständnis der Situation Betroffener zu erlangen. Hieraus können Maßnahmen für eine bessere Versorgung Betroffener sowie zur Prävention sexueller Gewalt abgeleitet werden. Die Fragen beziehen sich unter anderem auf belastende Kindheitserlebnisse, daraus resultierende Folgen und mögliche Unterstützungsangebote.
Wir freuen uns, wenn Sie an dieser Forschungsbefragung teilnehmen. Diese Angaben sind freiwillig, der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist zu jedem Zeitpunkt garantiert.
Wir werden auf jeden Fall Ihrem Wunsch nach Beendigung der Befragung jederzeit entsprechen. Eine nachträgliche Löschung kann aber nicht realisiert werden, da die Daten vollständig anonym erhoben werden. Für die Beantwortung der Fragen müssen Sie mit einem Aufwand von ca. einer halben Stunde rechnen. Die Daten werden der Forschungsgruppe in Ulm übermittelt und für den Unabhängigen Beauftragten ausgewertet.

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Kein Raum für Missbrauch

Kampagnenmotiv "Kein Raum für Missbrauch" - "Wie nah ist zu nah?"
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